Einladung zum gemeinsamen ✏️​⏳​Schreiben morgen früh auf Zoom. Vielleicht geht es im NaNoWriMo gar nicht darum, viel zu schreiben? ⛩​⛩Auslandsübersetzungen von Büchern


Hallo liebe Kreative und Schriftsteller,

  • Einladung zum gemeinsamen Schreiben morgen früh um 7:00 auf Zoom
  • Warum man NaNoWriMo auch ohne "riesiges Wörterziel" schreiben kann und vielleicht auch sollte
  • Zielsetzung im NaNoWriMo (und im Leben)
  • Übersetzung von Büchern (und Tokyo with Love)

Ich dachte, ich lade alle hier im Newsletter zum gemeinsamen Schreiben ein, egal ob du NaNoWriMo schreibst oder nicht, egal, ob du im Schreibcamp bist oder nicht. Und zwar direkt morgen zum Auftakt am 1. November um 7 Uhr morgens. Ja, ich weiß, ist früh, aber ... warum nicht? Morgens ist das Gehirn noch nicht voller Ablenkungen und die Konzentration ist, wenn man etwas wach ist (Kaffee?), oft besonders gut. Ich habe Autorinnenfreunde, die schreiben immer morgens um 5, nur mal so.

Hier ist der Link:

https://us02web.zoom.us/j/83893112463?pwd=ZUxtOGdEOGNsS0duSXIrNHF1TTRWZz09

Warum man NaNoWriMo auch ohne "riesiges Wörterziel" schreiben kann und vielleicht auch sollte

Vielleicht geht es im NaNoWriMo gar nicht vorrangig darum, einen Roman zu schreiben und besonders viel und besonders schnell Text zu produzieren? (Falls du nicht weißt, was der NaNoWriMo ist, dann schau hier:)

Okay, auch in dem Video geht es erstmal darum: Endlich mal substantiell mit deinem Manuskript, deiner Buchidee, deiner Kurzgeschichte, deinem Sachbuch vorankommen. Aber so ein Ziel kann noch viel mehr.

Nutze ein Ziel, um etwas über dich zu lernen und neue Perspektiven zu schaffen

Wenn man sich ein hohes Ziel setzt, kann man auch scheitern. Und dazu haben viele keine Lust. Sie haben Angst davor, deshalb setzen sie sich lieber gar kein Ziel. Aber wenn man etwas nicht versucht – dann kann man das Ziel ja gar nicht erreichen. Ich kenne so viele Schreibende, die sich zu wenig zutrauen. Haben "veröffentlichte und erfolgreiche" Autoren eine magische Pille? Eine Geheimstrategie? Nein. Sie haben es aber alle versucht. Wer scheitert, kann stolz auf sich sein, weil sie es versucht hat. Schauen wir kurz den Prozess an:

Zielsetzung im NaNoWriMo (und im Leben): Zielsetzung inkl. Krisenmanagement

Eine gute Art, sich ein Ziel zu setzen und es auch zu erreichen, ist folgende. Ich könnte hier soooo viel zu sagen, aber ich versuche es ganz kurz:

1) Du findest ein messbares Ziel ("besser im Sport werden" geht nicht, "15 Liegestütze machen" ist messbar. Dann legst fest, was du jeden Tag machen musst, um das Ziel zu erreichen. (Ich möchte z.B. 1667 Wörter pro Tag schreiben, andere wollen jeden Tag von 6 bis 7 Uhr morgens schreiben, wie es einige im Schreibcamp machen. Dort gibt es diesen Monat auch Abend-sessions, Wochenend-Sessions und überhaupt). Du brauchst im NaNoWriMo nicht 50.000 Wörter zu schreiben, du kannst dir dein eigenes Ziel setzen wie jeden Tag dreißig Minuten schreiben oder 5000 Wörter im November. Falls du noch nie geschrieben hast, sind 50.000 Wörter mit größter Wahrscheinlichkeit viel zu viel! Aber wenn du dein Ziel gefunden hast, das dich herausfordert, aber dennoch nicht absurd ist, kannst du es benutzen, um ganz viel über dich herauszufinden.

2) Als nächstes überlegst du dir, warum du dein Ziel unbedingt schaffen willst. Du möchtest endlich weiterkommen, etwas über das Schreiben lernen und eine Routine entwickeln? Du willst etwas über ein bestimmtes Thema herausfinden und das funktioniert gut beim Schreiben? Warum? Weil du denkst, dass deine Geschichte gelesen werden sollte? Weil es dein Traum ist? Sehr gut. Am besten hängst du dir einen Zettel mit dem Grund an die Wand. Denn, wenn es schwer wird, wenn du später Zweifel hast, musst du dich daran erinnern, warum du das eigentlich machst. Ich garantiere dir, dass es zwischendurch schwer wird. Dann schau auf den Zettel und suche eine Lösung für das aktuelle Hindernis.

3) Im Anschluss überlegst du dir, was alles dazwischen kommen könnte. Und notierst dir jetzt schon, was du machst, wenn der Notanruf aus dem Kindergarten kommt. Du überlegst dir zum Beispiel, was als echter "Notfall" gilt und wie du reagierst. Etwa: In dem Fall schreibe ich einfach am nächsten Tag weiter als wäre nichts gewesen und mache mich nicht verrückt. Ist "mein Kind will spielen" ein Notfall? Oder engagierst du schon im Vorfeld Hilfe aus der Familie, organisierst Playdates oder schreibst frühmorgens und so weiter. Entwickele eine Strategie für die möglichen Hindernisse. Und dann geht's los und ab jetzt kannst du reflektieren, was läuft und was nicht läuft.

4) Du lernst, was dich motiviert, was gut klappt und was nicht: Im Café schreiben, morgens, abends, mit anderen, in der Bibliothek, im Auto in der Mittagspause per Zoom mit einer Freundin oder in absoluter Ruhe mit Ohropax oder Kopfhörer. Nach einem Monat weißt du es und kennst dich viel besser. Was verführt dich, zu prokrastinieren? Was treibt dich an? Und ... du hast viel mehr geschafft als ohne Ziel! Dein Selbstbewusstsein wird besser.

Ich schreibe zum Beispiel gern in Cafés oder mit andern per Zoom, aber mit Kopfhörer und ruhiger Musik. Reden mag ich nicht. Ist einfach so.

Übersetzung von Büchern (und Tokyo with Love)

From Tokyo with Love erscheint heute auf Italienisch und ich mag das Cover sehr. Früher hätte ich mich glaube ich nicht so freuen können, denn meine Hauptfigur ist Amerikanerin und hat blaue Augen. Sie könnte natürlich auch aus Japan stammen, aber seien wir mal ehrlich, die Cover-Designerin hat "Tokyo" gehört und eine Japanerin aufs Cover gemacht und wahrscheinlich kein detailliertes Briefing bekommen. Auf Auslandspublikationen hat man selten Einfluss (außer man ist sehr bekannt), denn der Verlag verkauft die Rechte und der andere Verlag macht dann alles andere. Aber ich finde die Stimmung des Covers toll und fand den Klappentext (ja, ich habe mit Google-Übersetzer mal reingeschaut) gut getroffen, deshalb sehe ich das als Erfolg.

Übersetzungen sind immer toll, man hat keine Arbeit und erreicht neue Leser. Aktuell ändert sich durch KI-Übersetzungen sehr viel. Übersetzungen gehen viel schneller, weil häufig KI-Übersetzungen für den ersten Entwurf erstellt werden, danach kommt dann erst der menschliche Übersetzer und Lektorin. Ich bin gespannt, ob man dadurch auch mehr Bücher ins Ausland verkauft werden, im SP erscheinen definitiv mehr. Aber eine Sache ist immer noch schwierig für deutsche Autoren und Autorinnen: ins Englische übersetzt zu werden. Es gibt einfach so viele gute, sehr professionelle englischen Autorinnen, dass die Verlage aus England und den USA viel weniger ausländische Bücher kaufen als umgekehrt. Aber das ist immer noch ein Ziel von mir. Wir werden sehen.

Liebe Grüße und bis morgen früh!

Julia

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Mein beliebtester Kurs aktuell ist übrigens: "Wie finde ich einen Verlag". Hier ist die kostenlose Masterclass zum gleichen Thema.

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